United States of America

Friedrich S. Brodnitz† (New York)

Taken from Gutzmann-Festschrift (1980)
and completed by an addendum from Hans von Leden (Los Angeles, 1999)

Die ehrenvolle Einladung, an dieser Festschrift mitzuarbeiten, hat für mich eine besondere Bedeutung. Es ist über 50 Jahre her, daß ich als Assistent an der HNO-Klinik der Charité (Prof. von Eicken) und der Stimm- und Sprachabteilung hospitierte, die damals von Prof. H. Gutzmann jun. und Prof. Th. Flatau geleitet wurde, und aus dieser ersten Begegnung ein lebenslängliches Interesse an der Phoniatrie erwarb.

Über die Entwicklung der Stimm- und Sprachheilkunde in einem Lande zu schreiben, kann auf zwei Arten gemacht werden. Man kann eingehend darstellen, wie durch wissenschaftliche Arbeit besseres Verständnis von Physiologie, Pathologie und Therapie entstanden ist. Hierbei wären natürlich Autoren und Arbeiten im einzelnen zu zitieren, was ein Buch erfordern und den Rahmen dieser Arbeit sprengen würde. Die andere Möglichkeit ist, in großen Zügen die allgemeine Situation darzustellen, aus der sich heraus ein wissenschaftliches Gebiet in einem bestimmten Lande entwickelt. Dies soll hier versucht werden.

Zwei Tatsachen bestimmen den Werdegang der Stimm- und Sprachheilkunde in den Vereinigten Staaten. Das Interesse an wissenschaftlicher Erfassung von Stimme und Sprache setzte in Amerika wesentlich später ein als in Europa. Die American Speech and Hearing Association wurde erst 1925 gegründet, als eine genügend breite Basis für eine nationale Organisation vorhanden war. Die andere Tatsache ist, daß in der Einstellung zu Stimm- und Sprachproblemen ein wesentlicher Unterschied zwischen Europa und Amerika bestand. In den mitteleuropäischen Ländern existierte von Anfang an eine starke Anlehnung der Phoniatrie und Logopädie an die Medizin, besonders die Otolaryngologie. Die ersten Stimm- und Sprachabteilungen entstanden unter dem Protektorat der HNO-Abteilung an den großen Universitäten wie Berlin, München, Hamburg und Wien.

Diese enge Beziehung zwischen Otolaryngologie und der Stimm- und Sprachheilkunde ist bis in die heutige Zeit erhalten geblieben und hat sich als sehr fruchtbar erwiesen. Überall in Europa sind die wissenschaftlichen Zentren der Phoniatrie und Logopädie organisatorisch und arbeitsmäßig Teil von HNO-Kliniken, und die Mehrzahl der Forscher hat ein medizinisches Studium absolviert.

In Amerika dagegen hat sich die Stimm- und Sprachheilkunde unabhängig von der Medizin entwickelt. Jedes größere College und alle Universitäten haben ein Department of Speech Pathology (neuerdings auch Communication Sciences) mit einem von der Medizin ganz unabhängigen Ausbildungsgang. Der höchste Grad, den sich ein Student erwerben kann, ist nicht der Doktor der Medizin (M. D.), sondern der Doktor der Philosophie (Ph. D.). Erst in den letzten Jahrzehnten ist ein größeres Interesse festzustellen, aktive Querverbindungen zur Medizin zu entwickeln.

Aus dieser Situation heraus bestehen wesentliche Unterschiede in der Bevorzugung bestimmter Teilgebiete unseres Faches. In der europäischen Literatur nimmt die Phoniatrie einen besonders breiten Raum ein. Das große Patientenmaterial der HNO-Polikliniken erleichtert das Studium der Stimm-Physiologie und -Pathologie und hat die Erforschung von Stimmstörungen entscheidend befruchtet. Im Gegensatz hierzu haben die amerikanischen Speech Departments, räumlich und organisatorisch von den Krankenhäusern getrennt, immer Schwierigkeiten gehabt, ihre Studenten gut in Anatomie und Physiologie auszubilden und ein ausreichendes Material von Stimmkranken zur Verfügung zu haben. Infolgedessen haben sich die amerikanischen Speech Departments durch viele Jahre hindurch vorwiegend auf das Gebiet von Sprachstörungen konzentriert und vor allem dem Stottern besondere Aufmerksamkeit gewidmet, während Stimmstörungen zu wenig Berücksichtigung fanden.

Erst langsam hat sich in dieser Beziehung ein Wandel vollzogen. Pionierarbeit haben hierbei H. von Leden und P. Moore geleistet, die als erste an der North-Western Universität in Chicago ein Institut für Stimmforschung unterhielten, aus dem eine große Reihe wertvoller Arbeiten hervorgegangen ist. Als v. Leden eine Berufung nach Los Angeles erhielt, wo er auch heute noch als Stimmforscher tätig ist, ging P. Moore an die Universität von Florida nach Gainesville, wo er zusammen mit Hollien ein großes Institut aufgebaut hat, das heute führend auf dem Gebiet der Stimmforschung geworden ist (Institute for Advanced Studies of the Communication Processes). Ein drittes Zentrum hat sich etwas später in New York entwickelt durch die Initiative von W. Gould, der am Lenox Hill Hospital ein Vocal Dynamics Laboratory gründete.
Es darf hinzugefügt werden, daß eine kleine Gruppe von Stimm- und Sprachärzten, die in den Jahren des Faschismus nach Amerika auswanderten, geholfen hat, eine Brücke zwischen europäischer und amerikanischer Phoniatrie und Logopädie zu schlagen: Emil Froeschels. sein Mitarbeiter Deso Weiss, Paul Moses und der Verfasser. Nach dem letzten Kriege kam Godfrey Arnold noch hinzu. Verständlicherweise dauerte es eine ganze Zeit, bis sie sich in die neue Welt einfügen konnten, von den amerikanischen Kollegen akzeptiert wurden und ihren Beitrag zur amerikanischen Sprachwissenschaft leisten konnten.

Im Jahre 1977 feierte die American Speech and Hearing Association (ASHA) ihr 5ojähriges Bestehen und brachte eine Sondernummer des ,,Journal of Speech and Hearing Disorders“ heraus. W. Diedrich von der University of Kansas, einer der Redakteure der Zeitschrift, schrieb ein Vorwort zu einer Arbeit von mir über die Stimme der Kastraten, in dem es unter anderem heißt: ,,Die vorliegende Arbeit von Brodnitz erinnert uns an den Einfluß des europäischen Beitrages zu der Entwicklung von Sprachheilkunde und Audiologie in den Vereinigten Staaten. Unser Fach hat seinen Ursprung in der professionellen Kenntnis und Technik europäischer Ärzte. Man denkt hierbei an große Männer wie Wernicke, Mackenzie, Stern, Broca, Gutzmann und viele andere. Diese Kliniker beschäftigten sich mit den Störungen des Gehörs, von Stimme und Sprache lange bevor die Väter der American Speech and Hearing Association auch nur an die Gründung einer solchen Organisation denken konnten“.

Ich zitiere dies hier nicht als Erwähnung ad personam, sondern als einen Ausdruck der wachsenden Anerkennung der Befruchtung der amerikanischen Stimm- und Sprachforschung durch die älteren Leistungen Europas. Als ein Resultat dieser Entwicklung sind in Amerika eine Reihe von Lehrbüchern erschienen, die das Interesse an Stimmstörungen erweckt haben. Die englische Ausgabe des Textbuches von Luchsinger-Arnold, die Bücher von P. Moses, D. Boone, M. Cooper, K. Wilson und F. Brodnitz dürfen in diesem Zusammenhang erwähnt werden. Auch die allgemeinen Textbücher, die zum Unterricht verwendet werden, haben mehr und mehr begonnen, den Störungen der Stimme mehr Raum zu geben.

Gleichzeitig haben die amerikanischen Laryngologen, die den funktionellen Problemen der Stimme und Sprache bisher wenig Interesse geschenkt hatten, ihrerseits begonnen, der Phoniatrie und Logopädie ein größeres Verständnis entgegenzubringen und sich eigene Stimm- und Sprachkliniken anzugliedern, wodurch eine engere Zusammenarbeit zwischen Laryngologen und Phoniatern wie Audiologen ermöglicht wird.

Die Ausbildung von Stimm- und Sprachtherapeuten erfolgt in Amerika in drei Stufen, an deren Beendigung drei Titel erworben werden können: Bachelor of Art (BA), Master of Art (MA) or Science (MSc.) und Doktor der Philosophie (Ph. D.). Der junge Amerikaner, der mit 17-18 Jahren an der High School graduiert, beginnt als ,,Undergraduate“ Student. Zu diesem Zeitpunkt hat er sich oft noch nicht entschieden, welchen Beruf er in Zukunft ausüben will. Es wird von ihm erwartet, daß er eine Reihe von Kursen belegt, die mehr der allgemeinen Bildung dienen, wie Literatur, Kunst, Geschichte. Falls er entschlossen ist, sich der Stimm- und Sprachheilkunde zu widmen, stehen ihm eine Reihe von Kursen zur Verfügung, die ihm grundlegende Kenntnis der Anatomie und Physiologie der Sprech-, Stimm- und Gehörorgane vermitteln. Je weiter er in dem vierjährigen Undergraduate Studium fortschreitet, je mehr widmet er sich einem mehr spezialisierten Studium, das eine Einführung in die Pathologie und Behandlung von Stimm- und Sprachstörungen bietet. Oder er kann sich auf den Beruf des Audiologen vorbereiten. Nach Abschluß dieser Ausbildung hat der Student die Grundlage für einfache Therapie unter Aufsicht.

Eine große Zahl der Studenten bleibt auf dieser Stufe stehen und findet Anstellungen in Schulen. Alle besseren Schulen, besonders in den größeren Städten, beschäftigen Stimm- und Sprach-Therapeuten, wie zum Beispiel die Stadt New York, die ein ,,Bureau of Speech Improvement“ unterhält mit über 200 Fachkräften.

Die intensivere Ausbildung, die zum Erwerb des Master-Diploms führt, findet in der ,,Graduate School“ statt. Viele der Studenten arbeiten tagsüber in ihren Stellungen und nehmen Kurse in den späten Nachmittags- und Abendstunden. Auf dieser Stufe wird eine große Anzahl fortgeschrittener Kurse geboten, die das ganze Gebiet der Sprachheilkunde sowie der Audiologie umfassen. Auch besteht Gelegenheit, an wissenschaftlicher Arbeit im Laboratorium teilzunehmen. Der Unterricht findet nicht in der Form der europäischen ,,Vorlesung“ statt, sondern in Klassen von 10 bis 25 Studenten, was einen Dialog zwischen Professor und Studenten ermöglicht. Gleichzeitig haben die Studenten Gelegenheit, in Kliniken die Behandlung von Patienten zu beobachten und auch unter Überwachung mitzuarbeiten und die Techniken der Therapie zu erlernen. Am Ende des Graduate Studiums sind sie in der Lage, selbständig Stimm- und Sprachtherapie zu betreiben oder als Audiologen in Krankenhäusern oder in der otolaryngologischen Praxis tätig zu sein.

Die American Speech and Hearing Association hat durch die Schaffung des ..Ceritificate of Clinical Competence“ für ein gleichmäßiges Niveau der Ausbildung gesorgt. Das Zertifikat wird einem Kandidaten verliehen, wenn er eine ganze Reihe von Anforderungen erfüllt hat. Unter anderem wird verlangt: Abschluß des Graduate Studiums mit Erwerb des Master-Diploms, 60 Semester-Stunden in graduate Kursen, 300 Stunden praktische Arbeit in einer Klinik unter Aufsicht und das Bestehen eines von der ASHA abgehaltenen Examens.

Eine kleine Zahl von Studenten geht durch ein drittes Stadium der Ausbildung hindurch, das zum Erwerb des Doktors der Philosophie (Ph. D.) führt. Dieser Grad kann nur an einer Universität erworben werden, die ein spezielles Doktorat-Programm unterhält. Dieses Studium stellt hohe Anforderungen an Kenntnis und Fähigkeit zu selbständiger wissenschaftlicher Arbeit. Der Ph. D.-Titel ist die Voraussetzung zu gehobener akademischer Lehrtätigkeit und für die Position als Leiter von Stimm- und Sprachkliniken. Auf dieser Stufe nimmt der Student an wissenschaftlicher Arbeit im Laboratorium und in Kliniken teil. Unter Beratung durch die Fakultät wählt er sich ein Thema für die Doktor-Dissertation aus, die seine Fähigkeit zu selbständiger Forschungsarbeit ausweist. Am Ende dieses Studiums steht die traditionelle ,,Verteidigung“ seiner Dissertation und die Verleihung des Doktortitels.

Die nationale Organisation der Stimm- und Sprachheilkunde sowie der Audiologie ist, wie schon erwähnt, die ,,American Speech and Hearing Association“, neben der in allen Einzelstaaten des Bundes entsprechende Organisationen bestehen. In diesem Jahre hat die ASHA der zunehmenden
Bedeutung der Linguistik und verwandter wissenschaftlicher Gebiete Rechnung getragen, indem sie ihren Namen in Speech Language and Hearing Association umgewandelt hat.

Die Entwicklung der Mitgliederzahl der ASHA spiegelt das fast explosionsartige Wachstum des Faches in den Vereinigten Staaten wider. Die Organisation wurde im Jahre 1925 von nur 19 Mitgliedern gegründet. Schon nach 25 Jahren hatte sie 1859 Mitglieder und 1976, bei ihrem fünfzigjährigen Bestehen, 24466. Aus den kleinen Anfängen heraus hat sich die ASHA zu einer enormen Organisation entwickelt, die in einem Vorort von Washington, D. C. ein großes zentrales Büro unterhält, dessen Budget im letzten Jahre etwas über vier Millionen Dollar betrug.

Die Jahrestagung der Organisation, die im Spätherbst jedes Jahres in einer der größeren Städte stattfindet, wird von mehreren Tausend Mitgliedern besucht. Das wissenschaftliche Programm ist so umfangreich, daß eine Woche lang in mehreren Sälen gleichzeitig Vorträge stattfinden. Neben den wissenschaftlich neuen Arbeiten wird auch eine Reihe von Fortbildungskursen angeboten. Wissenschaftliche und kommerzielle Ausstellungen können besucht werden, und Film-Vorführungen runden das Programm ab.

Die ASHA spielt eine wichtige Rolle als Repräsentant des Berufsstandes. Zu den Aufgaben auf diesem Gebiet gehört die Wahrnehmung der Interessen der Stimm- und Sprachtherapeuten und der Audiologen bei den gesetzgebenden Körperschaften des Bundes und der Einzelstaaten sowie die Popularisierung der Erfassung und Behandlung von Problemen der Sprache und des Gehörs.

Zusammenfassend kann gesagt werden, daß sich die ASHA große Verdienste um die Hebung des beruflichen Niveaus der Stimm- und Sprachheilkunde und um die Anerkennung dieses relativ jungen Berufsstandes in der amerikanischen Öffentlichkeit erworben hat.


Addendum

Hans von Leden, Los Angelas

The historical development of Phoniatrics in the United States of America was described accurately and thoroughly by Dr. Friedrich Brodnitz in 1980. In that presentation, the clinical and scientific evolution of voice science and voice therapy in the professions of laryngology and speech pathology were chronicled meticulously; therefore there is no need for additions or subtractions. The intervening 20 years, 1980-2000, have seen a veritable explosion of interest in the human voice which deserves further elaboration. This progress has been fueled by the critical emphasis on human communications, with the voice at its core. All aspects of vocal care and research have been affected by the global advance in communications.

Most of the leaders in Phoniatrics mentioned in Dr. Brodnitz’ report have passed away or have retired. While Paul Moore and Hans von Leden are still active as consultants and lecturers, a new generation of clinicians and scientists are now at the forefront of progress, and new research facilities have come to the fore. While there is close cooperation between physicians and voice pathologists in various clinical and research settings, these two specialties are still widely separated in their day-to-day activities in the academic world as well as in private practice. The American Academy of Otolaryngology/Head and Neck Surgery and the American Speech, Language and Hearing Association have each appointed a committee to keep in touch on the national level and to prevent or solve potential disagreements.

In the clinical arena, the specialty of Phonosurgery pioneered by G. Arnold and H. von Leden in the 1950s has become one of the favorite modalities in the field of Oto-Rhino-Laryngology. While the almost universal use of video laryngoscopy, the adaptation of stroboscopy, and the addition of computer technology have added greatly to the diagnostic acumen, the development of new surgical equipment and the introduction of new surgical techniques have contributed significantly to the expansion and success of laryngeal surgery. The use of Botox injections for spastic dysphonia, and the utilization of gelfoam, collagen, and fat grafts have added to the armamentarium of the laryngeal surgeon. Leading phonosurgeons like R. T. Sataloff (Philadelphia) and S. M. Zeitels (Boston) are pursuing new techniques for delicate microsurgical procedures, while other leading laryngologists like C. R. Stasney (Houston) are perfecting exacting criteria for the evaluation and treatment of acid reflux.

The Institute for Advanced Studies of the Communications Processes at the University of Florida (Gainesville), founded by H. Hollien, continues to pursue basic research under its new Director, W.S. Brown; so do other academic centers in the United States, such as the University of Iowa (Iowa City) under the direction of Ingo Titze, Vanderbilt University (Nashville) under the direction of R. H. Ossoff and his associates, the University of Pittsburgh under C. A. Rosen and Thomas Murry, Jefferson University (Philadelphia) under R. T. Sataloff, Harvard University (Boston) under S. M. Zeitels, Mount Sinai (New York) under Peak Woo, UCLA (Los Angeles) under G. S. Berke and the University of Wisconsin (Madison) under C. V. Ford and D. M. Bless.

The respected Journal of Voice, edited by R. T. Sataloff, has been joined by another quarterly publication The Phonoscope, edited by R. J. Leonard (Sacramento, California). There has also been greater interest in involving the singing teacher in the care of the professional voice user. This expansion has been especially fruitful in the two major annual meetings devoted entirely to the field of voice: the annual Symposium on the Care of the Professional Voice in Philadelphia (R.T. Sataloff) and the Pacific Voice Conference in San Francisco (K. Izdebski, H.H. Dedo). Both of these conventions are well attended by participants from the United States and other continents, and both meetings present outstanding speakers with the latest information about voice research and voice care.

Selected publicastions
by H. von Leden on Historical Topics
Microlaryngoscopy: A Historical Vignette. Journal of Voice 1 (1988), 341-346
Pioneers in the Evolution of Voice Care and Voice Science in the United States of America. Journal of Voice 4 (1990) 99-06
The History of Phonosurgery - Chapter 2 in Phonosurgery, Ford and Bless (Editors), New York: Raven Press, 1991
The Cultural History of the Larynx and Voice - Chapter 2 in Voice Surgery, Gould, Sataloff and Spiegel (Editors), St. Louis: Mosby-Year Book, 1993
The History of Phonosurgery - Chapter 3 in Voice Surgery. Gould, Sataloff & Spiegel (Editors), St. Louis: Mosby-Year Book, 1993
The Discipline of Voice - A Historical. Perspective - with Donald S. Cooper, PhD - Chapter 1 of Organic Voice Disorders: Assessment and Treatment, Brown, Crary, Vinson (Editors), San Diego: Singular Publishing Group, Inc., 1995
A Cultural History of the Larynx and Voice - Chapter 2 and The History of Phonosurgery - Chapter 47 in Professional Voice: The Science and Art of Clinical Care, Robert Thayer Sataloff (Editor), San Diego: Singular Publishing Group, Inc., 1997
A Cultural History of the Human Voice - Chapter 2 in Voice Perspectives, Robert Thayer Sataloff (Editor), San Diego: Singular Publishing Group, 1998